An diesem Samstag (18.01.20) waren wir zu Gast beim Altonaer TSV.
Der 4. der Tabelle (Altona) gegen den 3. (Wentorf) hieß es. Was hatten wir uns vorgenommen? Das Hinspiel konnten wir am ersten Heimspieltag der Saison mit 3:2 für uns entscheiden. Daran wollten wir anknüpfen und noch mehr! Wir wollten an unsere Erfolgsserie aus den letzten Spieltagen anknüpfen und drei Punkte mitnehmen nach Wentorf.

Mit der entsprechenden Motivation und Einstellung starteten wir in den Spieltag. Wir wollten von Beginn an unser Spiel aufbauen und konstant durchziehen. Aber die Rechnung machten wir ohne uns selbst an diesem Tag. Die Damen aus Altona konnten ihr Spiel aufbauen. Leider ganz im Gegensatz zu uns, wir fanden nicht zu unserem Spiel und konnten nicht an die Leistung vom vergangenen Spieltag anknüpfen. Wir machten viele eigene unglückliche Fehler und die Annahme wackelte, sodass die Damen aus Altona uns den gesamten Satz über in Schach halten konnten, wir konnten den Satz zu keiner Zeit kontrollieren und entscheidend davonziehen. Im Gegenteil, Altona behielt die Oberhand, obwohl wir zum Ende des Satzes endlich gut in unser Spiel fanden. Wir starteten noch eine bemerkenswerte Aufholjagd und konnten uns herankämpfen, dennoch schafften wir es nicht mehr, den Satz zu drehen. Der Satz ging mit 25:22 an Altona.

1:0 Führung für Altona – Mund abwischen und weitermachen!

Für den zweiten Satz hatten wir uns vorgenommen, an das Ende des ersten Satzes anzuknüpfen und da weiterzumachen, wo wir aufgehört hatten. Wir wollten das Zepter nun in die Hand nehmen und Altona zeigen, dass hier heute noch nichts gewonnen ist. Gesagt, getan: Im zweiten Satz konnten wir das Spiel aufbauen, wie wir es uns vorgestellt hatten und mit druckvollen Aufschlägen und Angriffen die Gegnerinnen unter Druck setzen. Dennoch war der Satz umkämpft, kein Punkt wurde kampflos verschenkt. Dieses Mal konnten wir den Satz aber mit 22:25 für uns entscheiden.

1 : 1 Ausgleich

Mit der Motivation aus dem vorherigen Satzgewinn ging es in den dritten Satz. Wir wussten, wir mussten weiter konzentriert und hart arbeiten, Altona wollte unbedingt die Punkte machen, schließlich hatten sie etwas aus dem Hinspiel gutzumachen. Aber auch wir wollten weitere Punkte einfahren. Entsprechend motiviert starteten wir in den dritten Satz. Wieder konnten wir mit druckvollen Aufschlägen wichtige Punkte einholen und Altona unter Druck setzen. Auch die Angriffe und der Block waren auf den Punkt da, sodass wir immer besser ins Spiel fanden. Aber auch jetzt ließ sich Altona nicht entscheidend abschütteln, sodass es wieder ein spannender Satz wurde, den wir am Ende mit 21:25 für uns entscheiden konnten.

1:2 Führung für uns! – Wir waren auf dem richtigen Weg!

Der vierte Satz in diesem Spiel stand an. „Das muss es doch jetzt sein, jetzt lasst uns diesen Satz holen und das Spiel für uns entscheiden!“ Das war eine der Ansagen von Alex in der Satzpause. Dieser Siegeswille war bei uns auch zu spüren. Doch es sollte anders kommen. Da war er wieder… der unerwünschte Fluch der 1. Damen aus Wentorf: Die eigenen Fehler häuften sich, wir fanden nicht mehr so ins Spiel zurück, dass wir den Damen aus Altona etwas Entscheidendes entgegensetzen konnten. Im Gegenteil, wir standen uns einfach selber im Weg. Entsprechend deutlich und leider auch verdient verloren wir diesen Satz mit 25:16.

2:2 Ausgleich – Dann eben mal wieder 5 Sätze.

Das hatten wir uns nun wirklich selber zuzuschreiben: Obwohl wir es uns anders vorgestellt hatten, musste dann eben wieder ein Sieg im Tiebreak her. Und diesen Sieg wollten wir unbedingt. Also sammelten wir alle noch einmal unsere letzten Kraftreserven zusammen, um diese aufs Feld zu bringen. Doch es startete nicht so, wie erhofft. Wir lagen schnell mit 3:0 zurück. Irgendwie waren wir alle ein wenig überfordert mit der Situation am heutigen Tag, unsere Nerven meldeten sich zurück. Doch Alex bewies erneut das richtige Händchen. Mit einer Auszeit zur richtigen Zeit rüttelte er uns wach und führte uns eins vor Augen: Es gibt nur noch diese eine Chance, hier als Sieger vom Feld zu gehen: Zusammenreißen, Nerven einfangen und zu unserem Spiel zurückfinden, viel Zeit hatten wir schließlich nicht mehr. Dies gelang auch ganz gut, sodass wir den Führungswechsel erkämpfen konnten. Doch damit war es nicht getan, Altona hatte da auch noch ein Wörtchen mitzureden. Auch sie holten noch einmal die stärksten Spielerinnen aufs Feld, um uns aufzuhalten. Und das sollte auch funktionieren. Wie so oft an diesem unglücklichen Spieltag für uns, flatterten uns zum Ende noch einmal die Nerven. Nachdem wir uns so erfolgreich herangekämpft hatten, sollte dieser Kampf leider nicht mehr belohnt werden, wir schafften es nicht mehr. Der Satz ging sehr ärgerlich mit 16:14 an Altona.

3:2 – Sieg für Altona

Es hatte nicht sein sollen… so kann man diesen Spieltag im Nachhinein wohl zusammenfassend beschreiben. Irgendwie fanden wir heute das gesamte Spiel über nicht zu 100 % zu unserem Spiel und machten leider zu viele eigene Fehler. Am Ende verloren wir ärgerlich zwei Punkte, wir gewinnen aber auch einen Punkt. Die Damen aus Altona haben ihre Rechnung mit uns beglichen. Viel Zeit, um den zwei Punkten hinterher zu trauern, haben wir nicht, wir haben eine Woche Zeit, die Niederlage zu verdauen, bevor es dann bereits am kommenden Sonntag, den 26.01.20 zum Tabellenführer nach Eimsbüttel geht! Dort soll es wieder anders ausgehen und das wird es! Die Motivation dafür war bereits heute unmittelbar nach dem Spiel zu spüren.

Es spielten:  Lisa, Anja, Jana, Fiona, Anne, Nadine, Patricia, Sabrina, Katharina

In diesem Sinne: Bis nächsten Sonntag in Eimsbüttel!
Wir freuen uns über jeden Einzelnen, der den Weg in die Halle findet!

MVP:
PATRICIA

SPIELBERICHT:
JANA

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