Nach dem Erfolg im Hanse-Pokal stand für die 2. Herren des SC Wentorf an diesem Wochenende der Landespokal von Hamburg auf dem Programm. In der Hauptrundengruppe mit dem Eimsbütteler TV (3. Liga) und der VG WiWa 1 (Regionalliga) waren die Rollen klar verteilt. Man wollte die Gelegenheit jedoch als anspruchsvollen Test nutzen. Wann bekommt man sonst die Gelegenheit am gleichen Tag gegen Gegner zu spielen, die mindestens zwei Klassen höher spielen?

Genau dieser Klassenunterschied wurde im ersten Spiel gegen ETV sofort deutlich. Druckvolle Aufschläge und Angriffe setzten die Wentorfer von Anfang an unter Druck. Man brauchte einige Ballwechsel, um die eigene Nervosität abzulegen und erste Erfolgserlebnisse zu erzielen. Trotz dessen war ETV in allen Bereichen dominierend und durch Aktionen der Wentorfer selten in Bedrängnis zu bringen. Insgesamt verkaufte man sich jedoch lange sehr gut, hatte am Ende aber einfach zu wenig entgegen zu setzen. Eine akzeptable 3:0 Niederlage und für ETV nach dem Sieg gegen WiWa gleichbedeutend die Qualifikation für das Finale am Sonntag. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg.

Im zweiten Spiel gegen WiWa ging es folglich um Nichts mehr und beide Teams wirkten bei hohen Temperaturen und Luftfeuchtigkeit zu Beginn entsprechend träge. Jedoch konnten die Wentorfer nun selbst mehr Druck im Angriff aufbauen und hatten in Feldabwehr und Block auch endlich „Zugriff“. Ging der erste Satz noch an den Regionalligisten konnte man im Anschluss eine 2:1 Führung in Sätzen erzielen. Eine kleine Sensation lag in der Luft, wurde von WiWa jedoch schlussendlich im Keim erstickt. Clever und abgezockt spielte man sich noch zum 3:2 Sieg. Da hat die Erfahrung am Ende den Unterschied gemacht denn spielerisch war der 2-Klassen-Unterschied nur selten zu sehen.

„Uns war von Anfang an bewusst, dass heute beide Gegner wohl mindestens eine Nummer zu groß sein werden. Das Ergebnis war somit nebensächlich für uns. Es ist jedoch lehrreich, live auf dem Feld mitzuerleben, wie Volleyball auf einem höheren Niveau gespielt wird.“ resümierte Coach Wierich. „Das wir insgesamt so gut mitgehalten haben, freut mich sehr. Vor allem das ausgeglichene Spiel gegen WiWa hat gezeigt, dass die Mannschaft in ihrer Entwicklung einen weiteren Schritt nach vorn gemacht hat. Die zwei Satzgewinne gegen einen Regionalligisten werden viel Auftrieb für die weitere Saisonvorbereitung geben“ schloss er vorausschauend auf die neue Saison.

Die Wentorfer haben sich teuer verkauft, in Phasen sehr gut miteinander harmoniert und damit einen weiteren, wichtigen Schritt der Saisonvorbereitung zurückgelegt. Es verbleiben zwei Monate bis zum Saisonstart Anfang November, die für intensives Training und weitere Abstimmung aller Mannschaftsteile genutzt werden.

Es spielten: Albrecht, Bernegger, Brüggmann, Harmuth, Hartlieb, Krause, Machalowsky, Rahimifard, Rogowski, Schmidt, Voigt

 

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